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lemba

Politisches Kaffekränzchen

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DAS: https://www.der-postillon.com/2018/11/merz-grundrecht-asyl.html  gehört hierher. Seriöser Journalismus und so.

Edit: Ganz abgesehen davon, das trotz Flüchtlings-Krise ein Überschuss von, äh, wieviel MILLIARDEN? erwirtschaftet wurde.

Edit 2: Und jetzt rechnen wir noch das ergaunerte Geld rauf.

Wird iwie immer mehr...

Edited by tdkoe-descander

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vor 56 Minuten schrieb tdkoe-descander:

Wenn selbst die Wirtschaft der Meinung ist, daß der Klimawandel schädigend und real ist:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-11/national-climate-assessment-klimawandel-usa-schaeden-wirtschaft

...und der Presi der Meinung, alles in Budda...

Naja, inzwischen ist Trump ja auch der Meinung, es gibt den Klimawandel. Nur sind seiner Meinung nach, nicht die Menschen daran schuld und können auch nichts daran ändern oder dagegen tun.

Das der Klimawandel schon längst begonnen hat wird hier auf sehr anschauliche Weise verdeutlicht:

ARD - Video: Extra: Klimawandel und die Waldbrände in Kalifornien:

https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/wetter/videos/klimawandel-braende-kalifornien-regen-italien-100.html

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Am 19.11.2018 um 01:01 schrieb Gewitterhund:

Wer das Leeräumen von Supermarkregalen und Anzünden gut versicherter Autos mit der reihenweisen Ermordung von Menschen und generalstabsmäßiger Umsturzplanung gleichsetzt, sollte dringend mal an seiner Wahrnehmungsschraube drehen.
Und vielleicht mal überlegen, welchen Stellenwert menschliches Leben für ihn hat.
Schon mal was von Framing gehört?
Genau dieses unreflektierte Gesabbel ist es nämlich, der dem Faschismus wieder Tür und Tor in die "Mitte der Gesellschaft" öffnet.
Wenn das Anzünden von Flüchtlingsheimen und die Tötung von unliebsamen Personen genau so extrem ist wie der Wut über ein menschenverachtendes System Ausdruck zu verleihen, indem man ein paar Sachen kaputt macht, dann dauert auch nicht mehr lang, bis hierzulande wieder Listen gemacht werden und alle eifrig winken.
Und dann fragen sich alle diese "Jeder Extremismus ist gleich schlimm"-Blöker, wie das alles passieren konnte.

 

Ich habe seit Sonntag überlegt was ich darauf antworten soll, zumal auf Dinge die mir hier untergeschoben werden. Aber ich bekomme einfach die Bilder und die Schreie meiner brennenden Kollegen nicht aus dem Kopf. In den vergangenen 31 Jahren konnte ich das recht gut verdrängen, nun kommt so ein Vogel daher und will mir was von guter weil linker Gewalt erzählen, und von bösen Nazi-Inbrandsetzern. Und das Schlimmste, ich laden so einen Vogel auch noch virtuell in mein Wohnzimmer ein. banghead.gif

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vor 9 Stunden schrieb GrumpySven:

 

Ich habe seit Sonntag überlegt was ich darauf antworten soll, zumal auf Dinge die mir hier untergeschoben werden. Aber ich bekomme einfach die Bilder und die Schreie meiner brennenden Kollegen nicht aus dem Kopf. In den vergangenen 31 Jahren konnte ich das recht gut verdrängen, nun kommt so ein Vogel daher und will mir was von guter weil linker Gewalt erzählen, und von bösen Nazi-Inbrandsetzern. Und das Schlimmste, ich laden so einen Vogel auch noch virtuell in mein Wohnzimmer ein. banghead.gif

this...

😞 kein Grund sich über iwas zu freuen...gar keiner

@Gewitterhund lass dir das mal durch den Kopf gehen. Bitte.

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Mit Nazis reden?

Nein!

Warum?

Darum:

Zitat

Erstens verkennt die Forderung, man müsse mit der Neuen Rechten ins Gespräch kommen, völlig, wie Öffentlichkeit im Informationskapitalismus funktioniert. Die schöne Vorstellung, die dieser Forderung zugrunde liegt, ist die eines Gesprächs zwischen zwei grundsätzlich für den Austausch von rationalen Argumenten offenen Personen, die sich gerne vom Gegenüber überzeugen lassen, wenn er oder sie die besseren Argumente mitbringt. Nicht erst seit Donald Trump wissen wir, dass der Kommunikationsstil der Neuen Rechten gerade nicht dialogisch ist. Stattdessen fährt sie eine Strategie der Verlautbarungen, der Reichweite und der Aufmerksamkeit. Und zwar um jeden Preis, auch den der Wahrheit.

https://www.taz.de/!5548652/

Edited by lemba

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Vielleicht reden wir ja nur aneinander vorbei, es kommt halt darauf an, was du unter "Nazis" verstehst. Anhand des von dir geposteten Zitats verstehe ich jetzt mal in unserem Umfeld Parteien wie die AfD als "neue Rechte". Ein Diskurs ist hier durchaus angebracht, wir reden hier von einem nicht geringen Bevölkerungsteil, der seine Stimme für diese Partei abgegeben hat. Auch wenn wir deren Meinung nicht teilen, ist es wichtig, dass wir uns mit deren Meinung auseinander setzen, ihre Stimme hat das gleiche Gewicht wie jede andere auch, und nicht jeder AfD Wähler ist ein faschistischer Glatzenträger.

Ich will hier keine Lanze für die AfD oder sonst wen brechen, aber so ein Aufruf wie von dir ist eben auch nicht gerade sehr "dialogisch". Am Ende führt das zu einer Situation, die man ebenfalls in den USA sehr gut beobachten kann: Die politischen lager führen grundsätzlich keinen Diskurs mehr, jegliche Meldung wird entweder als absolute Wahrheit, oder Fake-News bezeichnet, je nachdem wen man fragt. Es gibt mehr Fälle der Gewalt zwischen den politischen Lagern, welche von beiden Seiten ausgeht. Eine normale DIskussion ist da teilweise gar nicht mehr möglich. Mal über einen längeren Zeitraum die Politikteile von US-Foren beobachtet? Als Außenstehender ist das ja unterhaltsam, aber hier kann ich ganz gut auf so nen Mist verzichten.

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vor einer Stunde schrieb GlenMiller:

Vielleicht reden wir ja nur aneinander vorbei, es kommt halt darauf an, was du unter "Nazis" verstehst. Anhand des von dir geposteten Zitats verstehe ich jetzt mal in unserem Umfeld Parteien wie die AfD als "neue Rechte". Ein Diskurs ist hier durchaus angebracht, wir reden hier von einem nicht geringen Bevölkerungsteil, der seine Stimme für diese Partei abgegeben hat. Auch wenn wir deren Meinung nicht teilen, ist es wichtig, dass wir uns mit deren Meinung auseinander setzen, ihre Stimme hat das gleiche Gewicht wie jede andere auch, und nicht jeder AfD Wähler ist ein faschistischer Glatzenträger.

Ich will hier keine Lanze für die AfD oder sonst wen brechen, aber so ein Aufruf wie von dir ist eben auch nicht gerade sehr "dialogisch". Am Ende führt das zu einer Situation, die man ebenfalls in den USA sehr gut beobachten kann: Die politischen lager führen grundsätzlich keinen Diskurs mehr, jegliche Meldung wird entweder als absolute Wahrheit, oder Fake-News bezeichnet, je nachdem wen man fragt. Es gibt mehr Fälle der Gewalt zwischen den politischen Lagern, welche von beiden Seiten ausgeht. Eine normale DIskussion ist da teilweise gar nicht mehr möglich. Mal über einen längeren Zeitraum die Politikteile von US-Foren beobachtet? Als Außenstehender ist das ja unterhaltsam, aber hier kann ich ganz gut auf so nen Mist verzichten.

Ja, wir haben aneinander vorbeigeredet :D. Natürlich brauchen wir einen Diskurs! Dazu gehört aber auch eine gewisse "Debattenkultur" oder auch "Streitkultur", so in etwa wie wir es hier im Forum machen. Die AfD würde ich per se nicht als Neue Rechte bezeichnen (es gibt dort tatsächlich auch gemäßigtere Stimmen) aber im direkten und weiteren Umfeld der AfD erstarken rechtsradikale, faschistische Gruppierungen, die sich an den Erfolg der AfD hängen. Ich habe mich inzwischen damit abgefunden, das es einfach einen Prozentsatz von 10-15% an Nazis hier in Deutschland gibt. Damit meine ich auch wirklich Nazis! Die fühlen sich im Moment am Besten durch die AfD vertreten und der rechte Flügel um Bernd ;) Höcke wächst und wird stärker. Die nächste BTW wird zeigen, das wir die AfD nicht brauchen! :D

Wer in Berlin wohnt: Veranstaltung: Neue Rechte, „Identitäre“ und Co.

Edited by lemba

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Und was hilft das jetzt weiter? Physikerlösung: ich erkläre dich für nichtig, also nicht existent?

Hilft leider nicht, weil die "Anderen" sind da und haben auch Wahlrecht. Also muss man darauf hinarbeiten, dass deren Agitatoren das Wahlvolk abspenstig wird. Das müssen klar polarisierte Parteien, die nicht im Einheitskompromissbrei beliebig sind. Doof ist, dass denen mittlerweile durch das Buhlen um die Mitte, die R/L-Außen fehlen, sie also mehr in der Mitte  kannibalisieren müssen, da die Außen lieber das harte Original wählen, als die kompromissbereite Kopie. Leider vergisst deren Wahlvolk, dass die Welt zu divers ist, als dass es nur eine "wahre" kompromisslose Richtung geben kann. Das gilt für jede politische, ethnische oder religiöse Richtung.

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Terror-Verdacht - AfD-„Blutorden“ im Visier der Behörden

Zitat

Mitbegründer soll ein einflussreicher Funktionär der Landes-AfD sein: Nikolaus Kramer, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag. Die Gruppierung soll sich „Blutorden“ nennen. Die Mitglieder sollen sich auf den Tag X ihrer Machtübernahme vorbereiten. Laut einer Quelle mit AfD-Insider-Informationen plane die Gruppierung, Feinde mit ihren Waffen zu töten.

 

Edited by lemba

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@Scardon, du weißt schon das "laut gedacht" der Channel der "Ein Prozent"-Bewegung ist?!

" Ein Prozent für unser Land (auch Ein Prozent) ist ein fremdenfeindliches[1][2]Kampagnenprojekt und Netzwerk[3] deutscher und österreichischer Rechtsextremisten im Umfeld der Neuen Rechten. Maßgeblicher Betreiber des aktivistischen Projekts ist die vom deutschen Verfassungsschutz beobachtete „Identitäre Bewegung“, die mit dem „Institut für Staatspolitik“, dem Monatsmagazin „Compact“, dem AfD-Funktionär und Vorsitzenden der „Patriotischen Plattform“, Hans-Thomas Tillschneider, sowie dem emeritierten Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider zusammenarbeitet. "

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Prozent_für_unser_Land

Des weiteren versucht der recht Rand extrem gegen diesen Migrationspakt Stimmung zu machen. Eine gute Antwort darauf gibt ausnahmsweise mal die SPD:

 

 

Edited by lemba

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vor 9 Stunden schrieb lemba:

@Scardon, du weißt schon das "laut gedacht" der Channel der "Ein Prozent"-Bewegung ist?!

" Ein Prozent für unser Land (auch Ein Prozent) ist ein fremdenfeindliches[1][2]Kampagnenprojekt und Netzwerk[3] deutscher und österreichischer Rechtsextremisten im Umfeld der Neuen Rechten. Maßgeblicher Betreiber des aktivistischen Projekts ist die vom deutschen Verfassungsschutz beobachtete „Identitäre Bewegung“, die mit dem „Institut für Staatspolitik“, dem Monatsmagazin „Compact“, dem AfD-Funktionär und Vorsitzenden der „Patriotischen Plattform“, Hans-Thomas Tillschneider, sowie dem emeritierten Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider zusammenarbeitet. "

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Prozent_für_unser_Land

Des weiteren versucht der recht Rand extrem gegen diesen Migrationspakt Stimmung zu machen. Eine gute Antwort darauf gibt ausnahmsweise mal die SPD:

 

 

Jetzt weiß ich, warum mir die beiden Typen im Video so unsympathisch sind.

Edited by tdkoe-descander

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Warum gibt es nun 2 Pakte wo man unterschreiben soll , einmal den Flüchtlingspakt und einmal den Migrationspakt . Ich vermisse bei den beiden eigentlich wesentlich die auflistung von Pflichten . Jeder sagt nartürlich was anderes wenn er die Pakte liest . Es gibt die Genfer Flüchtlingskonvention , darin ist doch alles geregelt . Ich sehe um ehrlich zu keinen grund diese 2 Pakte zu unterzeichnen sonder vielmehr die Probleme von Bevölkerungswachstum und Kriegen zu bekämpfen . Warum kann man den nicht einfach ein paar Soldaten in diese Krisenländer schicken und dort Städte mit Landensgrenzen aufbauen statt alles Kilometerweit von A nach B zu transportieren .

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@Scardon :

“Wir durchleben gerade einen dieser seltenen historischen Momente allgemeiner Krisenhaftigkeit, in der die gesamte Gesellschaftsordnung den Anschein der Normalität verliert und sich als dysfunktional erweist. Das zeigen der Vertrauensverlust in traditionelle Parteiensysteme und das Erstarken neuer politischer Alternativen. Beispiele dafür sind Trump und Bernie Sanders, der Brexit und die Neuausrichtung der Labour Party unter Corbyn, Mélenchon und der Front National, Podemos oder die AfD. Ich spreche hier bewusst von rechten und linken Populismen, da sie alle Ausdruck derselben Sache sind: der hegemonialen Krise des progressiven Neoliberalismus. Wir wissen alle, was Neoliberalismus ist: das Projekt der Liberalisierung, Globalisierung und Finanzialisierung der kapitalistischen Weltwirtschaft, der Entfesselung der Marktkräfte von staatlicher Kontrolle und des absoluten Vorrangs der Interessen von Investoren. Aber es ist wichtig zu verstehen, dass es unterschiedliche Spielarten des Neoliberalismus gibt. Eine neoliberale >>Verteilungspolitik<<, die das Kapital begünstigt und die Wohlhabenden bereichert, kann sich mit verschiedenen Formen der Anerkennungspolitik verbinden. […]Es ist gerade die Hegemonie des progressiven Neoliberalismus, die den Aufstieg Trumps ermöglichte. Wenn der >>Widerstand<< nur darauf abzielt, liberale Institutionen zu verteidigen, und sich nicht auch mit der politischen Ökonomie des Neoliberalismus befasst, stellt das bestenfalls den status quo ante wieder her. Aber das bedeutet, den Boden für zukünftige und noch schlimmere Trumps zu bereiten!”1

(Nancy Fraser, US-amerikanische Philosophin und Feministin – “Wir brauchen eine Politik der Spaltung”, Philosophie Magazin, 28.11.2018)

 

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