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lemba

Politisches Kaffekränzchen

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Ach, soll die AfD doch in die Landtage einziehen und ihrem Nazitum fröhnen. Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt werden zu Nazi-Bundesländer erklärt und jeder der Bock darauf hat, darf dort hin ziehen. Die Länder werden autonom und ausgegliedert und dürfen sich gerne in ihrem Nationalstolz suhlen. Ist besser für die restlichen 89% in Deutschland, die keinen Bock auf das dumme Geseier der AfD haben!

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vor 3 Stunden schrieb lemba:

Ach, soll die AfD doch in die Landtage einziehen und ihrem Nazitum fröhnen. Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt werden zu Nazi-Bundesländer erklärt und jeder der Bock darauf hat, darf dort hin ziehen. Die Länder werden autonom und ausgegliedert und dürfen sich gerne in ihrem Nationalstolz suhlen. Ist besser für die restlichen 89% in Deutschland, die keinen Bock auf das dumme Geseier der AfD haben!

Lustige Idee, zumindest was den Freistaat Sachsen betrifft: Säxit

Die sprechen eine andere Sprache, politisch Andersdenkenden (als Rechts) wird sicher politisches Asyl gewährt, Fördergelder wieder eingefordert und in Wohnungen zu vernünftigen Preisen gesteckt, vielleicht schließt sich die CSU mit dem Freistaat Bayern an... Ob wohl die Türkei früher in die EU kommt...?

Spaß beiseite, ich muß genau wie jeder Andere auf die Demokratie vertrauen, mich auf die Rechtsstaatlichkeit verlassen und auf die Einsicht der Menschen hoffen. Anonyme Aufrufe von welcher Seite auch immer sind kontraproduktiv, speziell da die AfD nur mehr Aufmerksamkeit bekommt und vielleicht sogar Mitleidswähler. Finde ich persönlich momentan Besorgniserregender, zumal so Berechnung mitschwingt. Ich hoffe für das Menschsein das nicht ein paar AfD-Rechte sich gesagt haben "Wir klatschen den Typen um, ist uns nicht rechts genug und die Schuld kriegen eh alle Anderen" um damit die AfD in die Medien zu bringen, vorstellen könnte ich es mir bedrückenderweise schon...

Edited by Ratman_Flo

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vor 3 Stunden schrieb Scardon:

Die grund wissen wir eigentlich , da haben Medien und Altparteien wirklich drauf hingearbeitet . Dazu gibts sogar hier einen Aufruf.

Hä?

Erstens: WTS Tüte Deutsch.

Zweitens: Das ist eine Schwarze Block Seite, was hat deren Aufruf mit etablierten Parteien und Medien zu tun? Nur weil die respektieren, dass +/-12% der Wahlberechtigten derzeit Populisten wählen, heißt das nicht, das jetzt für Antifas keine Rechtsnormen mehr gelten. 

Und wie gesagt, man gib den Populisten die Opferrolle, die sie dankend annehmen. Der Gauland hatte ja heute im TV fast Pipi in den Augen.

Edited by mad.gobbo

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Ich sehe das eigentliche Problem eher darin, das wir uns viel zu sehr auf diese Links-Rechts Diskussion versteifen anstatt uns auf das Grundproblem Oben-Unten oder Arm-Reich zu konzentrieren.

Ich bin kein Freund der Querdenker sehe aber die Gefahr daß diese Spaltung genau dazu führt, was soger schon im römischen Reich praktiziert wurde "Divide et impera!" - "Teile und herrsche!".

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Wobei man den voll verarmten mindestlohn jobbern auch ne eigene teilschuld einräumen muss. Wer bei der aktuellen wirtschaftslage so dämlich is und fürn mindestlohn nen finger krumm macht...hat den mindestlohn verdient.

Was ich tatsächlich schlimm finde sind sachen wie veitragsbemessungsgrenzen und spitzensteuersatz. Bei großverdienern sollte auch das komplette gehalt berücksichtigt werden. Sowas würde schon helfen.

gesendet ausm Bierkeller

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Sind aber nicht nur die Leute ohne Beruf, die verarmen. Gibt nen Haufen Leute in Deutschland, die mit abgeschlossener Berufsausbildung im Mindestlohn Sektor landen, dass hat vor allem mit dem lokalen Arbeitssektor, dem katastrophalen Arbeitsamt und den Wiedereinstiegs Voraussetzungen in den Beruf zu tun!

In einem anderen Bundesland mag z.B. das Gras im Jobsektor für einen grüner sein, aber wer hilft einem mit den Kosten für den Umzug und bezuschusst die Zeit bis zum Arbeitsantritt? Dein lokales Arbeitsamt wird dir den Mittelfinger zeigen und das im anderen Bundesland schickt dich wegen falscher Zuständigkeit zurück, so hab ich das bei einem guten Freund erleben dürfen. Hätten ihm seine Eltern damals nicht den Umzug bezahlt, wäre er heute noch Kellner in der Kleingastronomie!

 

Edited by Mordegar

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vor 5 Stunden schrieb Kneipi:

Wobei man den voll verarmten mindestlohn jobbern auch ne eigene teilschuld einräumen muss. Wer bei der aktuellen wirtschaftslage so dämlich is und fürn mindestlohn nen finger krumm macht...hat den mindestlohn verdient.

Was ich tatsächlich schlimm finde sind sachen wie veitragsbemessungsgrenzen und spitzensteuersatz. Bei großverdienern sollte auch das komplette gehalt berücksichtigt werden. Sowas würde schon helfen.

gesendet ausm Bierkeller
 

 

vor 24 Minuten schrieb Mordegar:

Sind aber nicht nur die Leute ohne Beruf, die verarmen. Gibt nen Haufen Leute in Deutschland, die mit abgeschlossener Berufsausbildung im Mindestlohn Sektor landen, dass hat vor allem mit dem lokalen Arbeitssektor, dem katastrophalen Arbeitsamt und den Wiedereinstiegs Voraussetzungen in den Beruf zu tun!

In einem anderen Bundesland mag z.B. das Gras im Jobsektor für einen grüner sein, aber wer hilft einem mit den Kosten für den Umzug und bezuschusst die Zeit bis zum Arbeitsantritt? Dein lokales Arbeitsamt wird dir den Mittelfinger zeigen und das im anderen Bundesland schickt dich wegen falscher Zuständigkeit zurück, so hab ich das bei einem guten Freund erleben dürfen. Hätten ihm seine Eltern damals nicht den Umzug bezahlt, wäre er heute noch Kellner in der Kleingastronomie!

 

Eine sehr gut recherchierte und aufbereitete Seite, die ein sehr gutes Hintergrundwissen vermittelt:

Maskenfall - Hintergrundwissen

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Am 8.1.2019 um 19:19 schrieb lemba:

Ach, soll die AfD doch in die Landtage einziehen und ihrem Nazitum fröhnen. Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt werden zu Nazi-Bundesländer erklärt und jeder der Bock darauf hat, darf dort hin ziehen. Die Länder werden autonom und ausgegliedert und dürfen sich gerne in ihrem Nationalstolz suhlen. Ist besser für die restlichen 89% in Deutschland, die keinen Bock auf das dumme Geseier der AfD haben!

Rofl... Poggenburg macht den ersten Schritt!:

 

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vor 7 Stunden schrieb lemba:

Sind wir schon im post-industriellen Faschismus? Diskurs oder Dialog - Vilém Flusser - Die Gefahren digitaler Kommunikation.
...

 

Eine interessante Frage die sich womöglich auch der zitierte Autor gestellt hat, in dem Rundfunkbeitrag geht es aber um ganz andere Dinge und seiner Vita scheinen derartig pessimistische Überlegungen auch eher fremd. Hast Du da andere Erkenntnisse oder sind das nur deine Schlussfolgerungen?

 

Und weil dein Link bei mir nicht funktioniert. https://swrmediathek.de/player.htm?show=b198abd2-0e86-11e9-9a07-005056a12b4c

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vor 3 Stunden schrieb GrumpySven:

 

Eine interessante Frage die sich womöglich auch der zitierte Autor gestellt hat, in dem Rundfunkbeitrag geht es aber um ganz andere Dinge und seiner Vita scheinen derartig pessimistische Überlegungen auch eher fremd. Hast Du da andere Erkenntnisse oder sind das nur deine Schlussfolgerungen?

 

Und weil dein Link bei mir nicht funktioniert. https://swrmediathek.de/player.htm?show=b198abd2-0e86-11e9-9a07-005056a12b4c

Danke für den Link 😘

Ich habe die Frage bewusst provokant, rethorisch gestellt, da ich schon die Gefahr einer dystopischen Entwicklung sehe hin zu einem faschistoiden System, bei dem eher ein Diskurs als eine Diskussion stattfindet. So hat sich auch meine tolerante Einstellung zur Diskussionskultur mit Nazis/Neu-Rechten verschoben. Die WOLLEN NICHT Diskutieren, sondern suchen sich eine Bühne mit maximalem Wirkungsgrad/Verbreitung, um ihren Diskurs halten zu können. Inzwischen bin ich nicht mehr bereit mit, auch tendenziell, Rechten zu Reden. Faschismus ist keine Meinung - Faschismus ist ein Verbrechen! Und da gibt es für mich nichts mehr zu diskutieren.

Das heißt natürlich nicht, das ich nicht zuhören möchte, wenn Menschen über Ängste und Sorgen sprechen aber die "Flüchtlinge sind an allem Schuld"-Schiene ist eine Sackgasse und führt nicht zur Lösung, denn sie sind ja gar nicht das eigentliche Problem, wie uns z.B. die AfD glauben lassen will.

Natürlich sind Fehler gemacht worden, bei der Einwanderung vor 3 Jahren und es gilt nun diese Fehler zu beheben und geltendes Recht (u.a. Völkerrecht) anzuwenden - als ein Baustein von vielen.

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Am 29.12.2018 um 02:01 schrieb lemba:
  • 4 Milliarden 💶 hat 🇩🇪 2017 für Flüchtlinge ausgegeben.
  • 13 Milliarden 💶 haben die Deutschen 2017 an Steuern hinterzogen.
  • 55 Milliarden 💶 wurden 2017 durch den Cum-Ex-Skandal gestohlen.
  • 160 Milliarden 💶 kosten uns Steuerschlupflöcher für Konzerne und Superreiche jährlich.

Aber angeblich sind ja Geflüchtete die Mutter aller Probleme.

Ich finde, das reicht als Argument gegen den industriellen Faschismus, der sich nur mit Profit einiger weniger beschäftigt.

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Ja solange ich von den milliarden nich selbst auch profitiere find ichs auch kacke. Wär ich bei nem unternehmen das durch schlupflöcher milliarden sparen würde und dafür die angestellten nen stück besser bezahlen würde, wär mein blickwinkel anders

gesendet ausm Bierkeller

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vor 19 Stunden schrieb Kneipi:

Ich hätte auch nix gegen nen vorstandsposten

gesendet ausm Bierkeller
 

Genau diese "Karotte am Stock" - die Illusion "Du musst dich nur anstrengen, dann bekommst du auch ein Stück vom großen Kuchen!" ist einer der Grundpfeiler und Antreiber des Kapitalismus und steht im genauen Gegensatz zu einer Solidargemeinschaft. Die Zukunft heißt nicht "Ich, ich, ich" sondern "Wir!". Wenn wir das nicht wollen - und sie sieht es leider im Moment aus, wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer und die Spaltung der Gesellschaft dadurch immer größer.

Wir sind in einer gesellschaftlichen Phase, in der wir uns die Errungenschaft der Digitalisierung, das wir mit immer weniger Arbeitsaufwand immer mehr erwirtschaften, von den Unernehmen weg nehmen lassen.

Anstatt die Digitalisierung als Chance auf eine gerechte, solidarische Gemeinschaft zu nutzen überlassen wir die Lorbeeren wenigen Unternehmen, die nichts an die Gemeinschaft zurück geben.

Selbst die vor einigen Jahren als Heilsbringer angepriesene "Shareconomy" wird durch den Kapitalismus zersetzt und ins Absurde geführt... siehe Uber, AirBnB, Kleiderkreisel, etc.

Solange jeder Mensch auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist wird es keine Solidargemeinschaft geben können.

Wäre ein Bedingsloses Grundeinkommen eine Lösung?

Ich würde sagen: Ja!

Auch wenn ich mich hier als Träumer oute: Schaut euch mal Star Trek an! Die Gesellschaft funktioniert ohne Geld (von den Ferengi mal abgesehen ;)).

Edith hat gerade das gefunden: https://www.welt.de/wirtschaft/article187033382/Das-deutsche-Hadern-mit-der-Zuwanderung-ueberschattet-das-wahre-Problem.html

Edited by lemba

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vor 9 Stunden schrieb lemba:

Auch wenn ich mich hier als Träumer oute: Schaut euch mal Star Trek an! Die Gesellschaft funktioniert ohne Geld (von den Ferengi mal abgesehen ;)).

Selbst in der Traumwelt hat der Prozess über 300 Jahre gedauert und in einer Gesellschaft stattgefunden, in der jeder praktisch Zugriff auf alles hat, was er sich wünscht (Holodecks, Replikatoren, etc.). Es ist leicht zu sagen, man hat sich von dem streben nach Materiellen Gütern losgesagt, wenn man jederzeit Urlaub an seinem Traumort im Holodeck machen kann, sich sein Lieblings Gourmet-Essen am Replikator zieht oder der Holodoc im Falle einer Erkrankung das Problem einfach mit seinen Handwaveium-Gerätschaften beseitigt. ;)

 

Edit: Mir würde ja schon BTL reichen, Chummer.

Edited by GlenMiller

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Zitat

Schaut euch mal Star Trek an! Die Gesellschaft funktioniert ohne Geld (von den Ferengi mal abgesehen ;)).

 

Und was war nötig um dorthin zu gelangen? Na klar, ein globaler thermonuklearer Krieg, Kontakt mit Außerirdischen und eine Howalgonium-Wirtschaft.. Ja, genauso sehen Utopien aus die Wirklichkeit werden, weil ohne Roddenberry gäbe es auch keine Handys... 🤣

Andererseits hat es ja auch was wenn man sich einfach Wissenschaftler anstelle von Soldat nennt und gemeinsam mit der Familie in den Krieg zieht. Achnee, die forschen ja.

Star Trek = Space Opera =/= Science/Social Fiction

 

 

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'Und alle Rassen sehen gleich aus, wie schlecht maskierte Menschen'.

Aber das mit dem Krieg....ich wollte es schon schreiben, aber dann schreien unsere XXXXXXX wieder rum, das keiner so dumm ist.

Wir werden es lernen...

Mal zum Brexit: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20191/warum-der-brexit-verhindert-werden-soll/

Edited by tdkoe-descander

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Wie der Kapitalismus sich durch seine Gier selbst zum Fall bringt:

https://www.anderweltonline.com/wirtschaft/wirtschaft-2019/die-bahn-koennte-puenktlich-fahren-und-geld-sparen-wenn-fachleute-das-sagen-haetten/

Zitat: 

Bei all dem sollte man an Henry Ford denken, der schon in Zeiten des Frühkapitalismus erkannt hat, dass er seinen Arbeitern so viel Gehalt zahlen muss, dass sie auch die Produkte kaufen können, die sie selbst herstellen. Wenn das nicht der Fall ist, kann Wirtschaft nicht funktionieren.

Beispielhaft sei hier auch den alten Krupp erinnert. Dieser hatte auf die Frage, ob er so viel Geld habe, dass er seine Arbeiter so gut bezahlen könne, geantwortet, er habe so viel Geld, weil er seine Arbeiter so gut bezahlt.

Edited by tdkoe-descander

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