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Nehms mir nicht übel Lemba, aber dieses pseudo intellektuelle Geschwafel liest sich als normal gebildeter Mittelständler absolut grausam blasiert.

 

"Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt." - Hans Scholl     Und so manches Volk erträgt sehr viel, bevor es bereit ist zu bluten, anstelle langsam auszubluten!

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vor 7 Minuten schrieb Mordegar:

Nehms mir nicht übel Lemba, aber dieses pseudo intellektuelle Geschwafel liest sich als normal gebildeter Mittelständler absolut grausam blasiert.

 

"Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt." - Hans Scholl     Und so manches Volk erträgt sehr viel, bevor es bereit ist zu bluten, anstelle langsam auszubluten!

Als "pseudo intellektuelles Geschwafel" würde ich den Text nicht bezeichnen. Ich halte ihn sogar für sehr Geistreich, mit neuen Impulsen sich der Thematik auch anders nähern zu können. Es tut mir Leid, wenn ich hier nicht deinen "Nerv" getroffen haben sollte...

Weniger "blasiert": Ich denke, es muss eine globale Lösung zu Migration und Geflüchtete geben. Nur so kann ein globales Problem auch National angegangen werden. Der Kapitalismus zeigt in der hohen Anzahl Geflüchteter im Moment seine hässliche Fratze. Wohlstand verpflichtet und als eines der reichsten Länder der Welt! ist es unsere verdammte Aufgabe den Wohlstand, den wir auf Kosten der Geflüchteten genießen, gerecht zu verteilen!

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Du hast den Kern meiner Aussage wohl nicht richtig verstanden, ich meinte damit ehr das die Schreibweise wiedermal klassisch *hoch-IQed mit Fremdwörterausdrücken ist. Wenn solche Texte die Masse erreichen sollen, dann müssen sie auch verständlich lesbar sein für die Masse! 

Die intellektuelle Elite ist nicht der Dreh und Angelpunkt eines politischen Umschwungs, die Arbeit bleibt beim Volke, auch wenn es kluge Köpfe braucht die es führt!

 

Zitat: "der hegemonialen Krise des progressiven Neoliberalismus"   

Da mag der Text noch so inhaltlich wertvoll und durchdacht sein, aber alleine so ein Satz ist für viele Mitmenschen nicht einfach verständlich und umschreibt gerade einen Hauptaspekt des ganzen Textes.

bearbeitet von Mordegar

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Also ich halte von solchen texten überhaupt nichts , da denke ich an den Adel der damals am Hofe nur in französisch Gespräche führte um erhabener zu wirken . Mir wäre es am liebsten das man es wie Morde schon sagte einfach hält das alle es verstehen :) .

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Der komische Migrationspakt ist doch schon damit hinfällig, weil er rechtlich nicht bindend ist. Und selbst wenn er es wäre, vor welcher Gerichtsbarkeit denn? Und selbst wenn man dann eine benennen würde, welche Länder würden diese dann anerkennen?

Solang sich hier nicht alle einig sind, ist das alles nur leeres Geschwätz. 

Und allein aus diesem Hintergrund kann ich schon nachvollziehen, dass sich diverse Länder dagegen aussprechen. Und dann kommen bei vielen noch die eigenen Interessen dazu, zum einen die finanziellen und dann die der Machtsicherung. Flüchtlinge kosten nun mal Geld und man kann aktuell europaweit beobachten das Länder mit einer Pro-Flüchtlingspolitik bzw. deren Regierung die Wähler eine entsprechende Quittung geben, weil die Wähler keinen Bock auf Migranten haben. 

Und was im deutschen Asylsystem läuft, da kann man auch nur den Kopf schütteln. Ich habe hier 2 konkrete Fälle regional, da fasst man sich einfach an den Kopf. Der erste ist ein Azubi aus Afghanistan, dessen Asylantrag ist nun abgelehnt worden und nach Abschluss der Ausbildung soll er abgeschoben werden. Obwohl der Arbeitgeber sich dagegen ausgesprochen hat und dem jungen Menschen im Anschluss weiter beschäftigen möchte.

Der zweite Fall ist ein Syrer, der aktuell Sozialbezüge bekommt weil sein Asylantrag läuft. Nebenher arbeitet er in der Gastro, dort sollte er auch eingestellt werden in Vollzeit. Der Staat sagt nein, geht nicht, weil der Asylantrag noch läuft und solange halt die Sozialbezüge vorgesehen sind.

Wie kann es bitte sein, dass solche Leute, die sich offensichtlich integrieren, die Sprache lernen, sich sogar Arbeit suchen um selbstbestimmt zu leben, denen das verwehrt wird? Und auf der anderen Seite hört man dann von irgendwelchen Pasalacken, die sich hier wie die Axt im Wald benehmen, kriminell sind, sich nicht integrieren und im schlimmsten Fall noch gegen Land und Kultur hetzen, dass irgendwelche Gerichte dann dort Abschiebeverbote verhängen? 

Und warum schafft es unsere Regierung, die übrigens in den letzten Jahren einen nicht unerheblichen Teil an Flüchtlingen in dieses Land gelassen hat, es nicht, die Gesetzgebung entsprechend anzupassen und zu modernisieren und auch einen Fokus auf die Asylgesetzgebung zu setzen, dass diese zumindest mal überprüft und nachgebessert wird, wo dieses Thema in dieser Zeit doch so im Fokus war?

Und für viele andere scheinbar auch, wenn man sich die letzten Wahlergebnisse anschaut. Leider sind von den vergraulten Wählern eine nicht unerhebliche Anzahl mit minderer Intelligenz gesegnet, was dann wiederum Aufschluss über die AFD-Wahlergebnisse gibt. Hätte man gleich den nächsten Punkt, wo die "alten" Parteien ansetzen können... Bildung. Und ggf. sollte man über nen Verbot der RTL-Sendergruppe nachdenken 😜

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Am 26.11.2018 um 22:49 schrieb lemba:

Mit Nazis reden?

Nein!

Warum?

Darum:

Das sehe ich vollkommen anders.

Reden ist die stärkste Waffe einer Demokratie ,und daher meiner Meinung nach unverzichtbar.

Unsere Demokratischen Säulen sind Standhaft genug ,

eine öffentliche Diskussion,

auch oder sogar mit Extremisten zuzulassen.

Mit Bestürzung verfolge ich die gegenwärtige Situation in unserem Bundestag.

Diese ständigen Äußerungen von Spitzenpolitikern.... 

"Wir Reden nicht mit Nazis (AfD)"

Wofür gerade dieser Ausdruck steht muss wohl niemanden erklärt werden und ist in dieser verallgemeinender Weise schon fast grenzwärtig

am Rande einer Verhetzung.

https://www.duden.de/rechtschreibung/verhetzen

diesen Umgang miteinander finde ich wirklich bedenklich gerade von denen die sich Soziales Miteinander und Gerechtigkeit auf ihre Fahnen schreiben ,

und da es meist Akademische Menschen sind,

unterstelle ich Ihnen genug Bildung das Sie genau wissen was Sie da machen.

Ich finde.....das geht auch anders und man darf sich sich nicht von Links Rechts ,oder wem auch immer in die irre leiten lassen

 

"Wenn man sich als Toleranter Mensch bezeichnet muss man auch Tolerant genug sein der Intoleranz mit Vernunft entgegenzutreten"

 

mfg:icon_tup:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Old Toddy

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vor 3 Stunden schrieb Old Toddy:

Das sehe ich vollkommen anders.

Reden ist die stärkste Waffe einer Demokratie ,und daher meiner Meinung nach unverzichtbar.

Unsere Demokratischen Säulen sind Standhaft genug ,

eine öffentliche Diskussion,

auch oder sogar mit Extremisten zuzulassen.

Mit Bestürzung verfolge ich die gegenwärtige Situation in unserem Bundestag.

Diese ständigen Äußerungen von Spitzenpolitikern.... 

"Wir Reden nicht mit Nazis (AfD)"

Wofür gerade dieser Ausdruck steht muss wohl niemanden erklärt werden und ist in dieser verallgemeinender Weise schon fast grenzwärtig

am Rande einer Verhetzung.

https://www.duden.de/rechtschreibung/verhetzen

diesen Umgang miteinander finde ich wirklich bedenklich gerade von denen die sich Soziales Miteinander und Gerechtigkeit auf ihre Fahnen schreiben ,

und da es meist Akademische Menschen sind,

unterstelle ich Ihnen genug Bildung das Sie genau wissen was Sie da machen.

Ich finde.....das geht auch anders und man darf sich sich nicht von Links Rechts ,oder wem auch immer in die irre leiten lassen

 

"Wenn man sich als Toleranter Mensch bezeichnet muss man auch Tolerant genug sein der Intoleranz mit Vernunft entgegenzutreten"

 

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Ich bin da 100% bei dir!

Ich versuche stets mit Menschen zu reden, egal welcher colours. Doch wenn ich nach einer gewissen Zeit feststelle, das mein Gesprächspartner überhaupt nicht an einem Diskurs interessiert ist,
sondern im Gegenteil, die Diskussion nur als Plattform für Aufmerksamkeit, Polemik oder Provokation nutzt und gar nicht an einem wirklichen Austausch von Argumenten interessiert ist, dann darf ich entscheiden, nicht mehr mit diesem Menschen zu sprechen.

Passiert mir das zum wiederholten male mit ein und der selben Person (jeder verdient mehrere Chancen) nehme ich mir das Recht heraus, im Namen der Toleranz, nicht mehr mit dem intoleranten Menschen zu reden.

Zum Glück gibt es ja inzwischen auch Fernsehen und Internet und ich kann mich informieren, welche anderen Menschen schon Erfahrungen in Diskussionen mit anderen Menschen gemacht haben und muss nicht "das Rad" neu erfinden, sondern kann jede Diskussion mit offensichtlich intoleraten Menschen ablehnen. Das heißt für mich:" Mit Rechten reden? Nein!"

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Da sehe ich immer die frage der bemessungsgrundlage. Ich will es dir nicht unterstellen, aber wenn einem die argumente der gegenseite nicht passen, kann man ja recht simpel polemik, provokation und intolleranz unterstellen um weitere diskussionen zu vermeiden.

Von mir aus sollen solche deppen doch an diskussionen teilnehmen... wieder und wieder und wieder. Die stellen sich doch recht fix selbst ins abseits mit ihren aussagen.

gesendet ausm Bierkeller

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vor 3 Stunden schrieb Kneipi:

Da sehe ich immer die frage der bemessungsgrundlage. Ich will es dir nicht unterstellen, aber wenn einem die argumente der gegenseite nicht passen, kann man ja recht simpel polemik, provokation und intolleranz unterstellen um weitere diskussionen zu vermeiden.

Von mir aus sollen solche deppen doch an diskussionen teilnehmen... wieder und wieder und wieder. Die stellen sich doch recht fix selbst ins abseits mit ihren aussagen.

gesendet ausm Bierkeller
 

Wie gesagt, ich stehe Diskussionen erst mal grundsätzlich offen gegenüber aber wenn statt Argumenten keine Bereitschaft für einen Diskurs besteht, dann sehe ich keine Grundlage für eine fruchtbare Diskussion.

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Ich meinte das auch nicht speziell auf dich sondern eher Allgemein gemünzt. Da passiert es nämlich schnell, dass ein Argument der Gegenseite als Provokation deklariert wird und sich somit einer weiteren Diskussion entzogen wird. Ich mein ich mag die AFD auch nicht, ich halte die für Trottel und alle AFD Wähler für minderbemittelte Idioten und dies zeigt die meiner Meinung nach größte Schwäche der Demokratie auf. Es ist kein Mindestmaß an Intelligenz und Bildung notwendig, um wählen zu dürfen. 

Und unsere sogenannten Volksvertreter sollten sich meiner Meinung nach entsprechenden Diskussionen stellen. Und wenn es nur dazu dient, die tatsächlichen Provokateure bloßzustellen.

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Dann merkt man doch aber auch, das die meisten selbst keine Argumente haben. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, es sei denn, es geht ums Futter.

Ich merk nur an, Herr Spahn und seine Beziehung zu Hartz 4 oder Frau KKB und Bildung für minderbemittelte Schüler. Also auch wieder Hartz 4. Und da mein ich beides, weil wer dumm ist, soll das auch bleiben, damit er weiter alles frisst, was ihm hingeworfen wird. Und dann dankbar für das kleine Bißchen Brot ist, das er sich aufheben soll.

Ich wär auch gern reich, dann wär ich nicht wahnsinnig, laut offizieller Lesart, sondern nur exzentrisch.

bearbeitet von tdkoe-descander

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vor 18 Stunden schrieb lemba:

 

Ich versuche stets mit Menschen zu reden, egal welcher colours. Doch wenn ich nach einer gewissen Zeit feststelle, das mein Gesprächspartner überhaupt nicht an einem Diskurs interessiert ist,
sondern im Gegenteil, die Diskussion nur als Plattform für Aufmerksamkeit, Polemik oder Provokation nutzt und gar nicht an einem wirklichen Austausch von Argumenten interessiert ist, dann darf ich entscheiden, nicht mehr mit diesem Menschen zu sprechen.

Passiert mir das zum wiederholten male mit ein und der selben Person (jeder verdient mehrere Chancen) nehme ich mir das Recht heraus, im Namen der Toleranz, nicht mehr mit dem intoleranten Menschen zu reden.

Als Privatperson steht es Dir zu selbst zu entscheiden mit wem Du Reden magst oder nicht,

als Politiker meiner Meinung nach jedoch NICHT.

Im Bundestag es geht sowieso schon viel zu sehr um Interessen der Parteien,und ich finde das gerade dort ein besonders Umsichtiger und auch Respektabler Umgang zwingend notwendig ist,

denn es Reflektiert sich doch auf die Strasse auf die Massen oder wie man im alten ROM sagte...dem gemeinen Pöbel.

Der Bundestag wird von allen Parteien als Plattform genutzt um Aufmerksamkeit zu erregen mit teils billiger Polemik und Provokation,und wenn ich mir manchmal Sitzungen anschaue ,

fehlt mir dort jegliches Interesse an einer Diskussionskultur,

und das von gewählten Erwachsenen Volksvertretern aller Parteien!

Ich kann mir keinen besseren Ort als unseren Bundestag vorstellen um die Öffentlichkeit über wahre Absichten und Interessen zu informieren,

ganz besonders weil es dort bereits genug Scharlatane gab die es immer wieder verstanden haben das Volk zu täuschen und zu verblenden.

Und ich muss Spitzfindig anmerken das es manchmal mein Eindruck ist ,das alle Parteien zuviel Angst haben als der jeweils größere Scharlatan aus einem Sachlichen Diskurs mit dem Politischen Gegner hervorzugehen.

 

Ich würde mir wünschen das ALLE Abgeordneten mal nach draußen vor dem Haupteingang auf der Wiese Platz nehmen und den Schriftzug über dem Eingang 100 mal zur Strafe mit einem Bleistift auf Papier in einem Schulheft für viert Klässler schreiben,

vielleicht erinnert sich der eine oder andere mal wieder worum es geht,und geht um soviel mehr als Persönliche und/oder Parteien Interessen

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsgebäude#/media/File:Reichstag_building_Berlin_view_from_west_before_sunset.jpg

 

 

aber....das ist nur meine bescheidene Meinung

mfg:icon_tup:

 

 

 

 

 

bearbeitet von Old Toddy

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@Old Toddy Mir gefällt der Gedanke , nur werden sich die Altparteien darauf nie einlassen bzw nur mit ausgewählten Leuten treffen . Man hat doch gesehen wie sich die Politiker beim dem Vorfall in Chemnitz verhalten haben .

@Kneipi Das problem ist das sie als Asylsuchende hergekommen sind . Asyl ist ja nicht dafür da die Leute als Arbeitskräfte einzusetzen . Das der Azubi gehen muss kann man aber nicht ändern , wird seine gründe haben .

 

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Meine Idee: Das Gehalt/die Bezahlung unserer Politiker wird rückwirkend mit einer Wahl (Landtags-/Bundestagswahl) von den Bürgern bestimmt, durch einfaches ankreuzen. Es gibt eine Staffelung der Beträge und der Posten...

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Am 3.12.2018 um 22:39 schrieb Old Toddy:

...

Ich würde mir wünschen das ALLE Abgeordneten mal nach draußen vor dem Haupteingang auf der Wiese Platz nehmen und den Schriftzug über dem Eingang 100 mal zur Strafe mit einem Bleistift auf Papier in einem Schulheft für viert Klässler schreiben,

vielleicht erinnert sich der eine oder andere mal wieder worum es geht,und geht um soviel mehr als Persönliche und/oder Parteien Interessen

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsgebäude#/media/File:Reichstag_building_Berlin_view_from_west_before_sunset.jpg

...

 

 

Ääh? Falls jemand nicht weiß wie gut diese Erziehungsmethode ist:

 

bildschirmfoto-2016-11-15-um-084345-e147

 

Oder glaubst Du die fangen an darüber https://de.wikipedia.org/wiki/Dem_deutschen_Volke nachzudenken?

 

vor 1 Stunde schrieb Scardon:

...

@Kneipi Das problem ist das sie als Asylsuchende hergekommen sind . Asyl ist ja nicht dafür da die Leute als Arbeitskräfte einzusetzen . Das der Azubi gehen muss kann man aber nicht ändern , wird seine gründe haben .

 

 

- Asylanten dürfen schon seit vielen Jahren arbeiten, BigBang sei dank! Nur mal zum Reinschnuppern: https://www.bamf.de/DE/Infothek/FragenAntworten/ZugangArbeitFluechtlinge/zugang-arbeit-fluechtlinge-node.html

- Selbst wenn es hier in jedem Falle formaljuristisch korrekt sein mag dass die abgeschoben werden durften und wir mal den menschlichen Aspekt dabei vergessen, bleibt immer noch die Frage ob es nicht sinnvoll wäre diese Arbeitskräfte im Lande zu behalten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass jeder dieser Ausbildungstellen (und damit auch potentielle Arbeitstellen) mit sonstigen geeigneten Bewerbern besetzt werden kann. Sprich, es muss einen Bedarf geben diese Leute im Lande zu halten, so simpel ist das.

Apropos Fachkräftemangel in MINT-Berufen: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/afghanischer-azubi-soll-abgeschoben-werden-23261473.html

In München hat es gerade einen afghanischen Bäckerlehrling erwischt, nicht gerade ein MINT-Beruf aber Mangel scheint dort auch zu herrschen, denn die konnten selbst mit diesem Auszubildenen nur die Hälfte ihrer Ausbildungsplätze besetzen!

Womit wir zum eigentlichen Problem, dem Brett vorm Kopf kommen. Wo wird das diskutiert? Ich meine keine Foren, keine Talkshows sondern Verhandlungstische von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft. Hinterm Vorhang im Stillen Kämmerlein? Eines der vielen unbeackerten Themenfelder der Politik, wäre unsere Landwirtschaft genauso gestrickt, genial. Innerhalb einer Generation hätten wir wieder Urwälder...

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@lemba Zum Gehalt stimme ich dir zu würde aber sogar sagen nach Prozenten . Dann fangen sie vielleicht sogar mal an Politik zu betreiben .

Das problem beim Menschlichen ist hier in Deutschland eh für den Arsch , kann mir keiner was anderes sagen . Thema Ausbildungsstellen ist interressant da zum einen die ansprüche zu hoch sind und dann Berufe wie halt Koch , Bäcker , Pfleger , Friseur ect einfach keine Faire bezahlung haben . Hinzu kommt ja die gelobte Digitalisierung wodurch auch Arbeitslose kommen werden und ich kann mir nicht vorstellen wie man die irgendwo auf die schnelle unterkriegt.

Ich sollte als Hilfskraft für 700€ los damals und das gleiche machen was eine gelernte Pflegefachkraft für 1400€ erledigen :) , als Bäcker oder Koch wäre ich hier auch für rund 600-700 € losgegangen . Andere haben Handicaps ( Kinder , Pflegebedürftige Eltern , Erkrankungen ) dann heisst es auch , naja pech gehabt . Dazu werden ja jetzt auch in der Türkei und Albanien 50000 Pflegekräfte ausgebildet was bei mir Kopfschüttel verursacht , wenn ich nur in der Pflege das gleiche bekomme was ich jetzt verdiene würde ich dahin wechseln . Wenn sich der Staat auch noch um die Rente und Förderung von Kindern kümmern würde hätten wir auch kein problem mit Fachkräften ;)

Traurig ist es schon wenn es einen erwischt den man echt gerne als Kollegen hat und man sich sogar auf ihn verlassen kann . Man sieht aber leider sehr gut das es immer die netten erwischt und die hier Ärger machen von Streit über Vergewaltigung bis Mord bleiben dürfen finde die meisten auch kacke .

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Zum Thema Ausbildungsstellen allgemein:

Man könnte haufenweise Ausbildungstellen mit ü 30 Quereinsteigern und Arbeitslosen mit Berufsausbildung besetzen, wenn dieser *jung und dynamisch formbar* Gedanke nicht in der Wirtschaft vorherrschen würde!

In der Gastronomie sind sie mittlerweile so weit, wieder ältere Semester mit Berufserfahrung händeringend als Chefkellner, Köche und Co. zu suchen, weil die nicht mit dem Handy in der Hand in der Ecke stehen und digital in der Nase Bohren. Man sollte sich vielleicht in Politik und Wirtschaft fragen, ob die Denkweise im Bezug auf die immer älter werdende Gesellschaft, die bis 68 malochen muss, nicht grundlegend reformiert gehört um das Arbeitswesen, den Ö.D. und die Industrie wieder anzukurbeln.

Hierbei wäre eine bessere Förderung bei Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich und gleichzeitig eine Anerkennung als gleichwertige Fachkraft, auch wenn die Arbeitskraft aus dem Ausland zu uns kommt. In der Medizin und einigen wenigen Bereichen scheint das ja zu funktionieren, aber gerade in der Nahrungsmittelindustrie und der Industrie allgemein wird da zuwenig getan.

In manchen Berufen, in denen heutzutage nur noch Maschinen eingerichtet und bedient werden, würden es z.B. 1.5 anstatt 3.5 Jahre Ausbildung auch tun, in manchen Fällen, wie im Pflegewesen reicht bei Vorkenntnissen in dem Bereich gar ein halbes Jahr als Weiterbildungsmaßnahme aus, gerade weil Schulungen und Auffrischungen einen Teil des späteren Berufswegs darstellen.

Wenn Junge Menschen schon nur noch gesellschaftlich auf mittlere Reife/Abitur mit anschließendem Studium getrimmt werden (Hier seh ich aber auch ein versagen bei der Berufsaufklärung/Bildung junger Menschen und dem Erfolgsdruck seitens der Gesellschaft), dann braucht es halt Alternativen!

 

bearbeitet von Mordegar

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