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LordofCaldari

autoleasing

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my2cents: Firmenleasing ist OK - von Privatleasing würde ich abraten.

-> Wenn Du den Wagen nach der Leasingzeit zurückgeben willst ohne einen Nachfolger beim gleichen Autohaus zu leasen, solltest Du Dich auf eine pingelinge Rückgabe aka bis zu mehrerem Tausend € Nachforderung einstellen (meine Erfahrung aus Firmenwagenleasing).

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Hey

 

Also Horrorgeschichten gibts immer. Und vor Allem bei Dienstfahrzeugen, ist es leider oft so, dass wenn diese mit 1% versteuert werden und somit die Privatnutzung freigegeben ist, diese nicht sehr pfleglich behandelt werden, im Sinne von "bezahlt ja eh der Arbeitgeber".

Ich selbst betreue einen Fuhrpark von 160 Fahrzeugen und kann da so einige Ereignisse wiedergeben ;)

 

Lass dir auf jeden Fall die Rückgabebedingungen schriftlich geben. Die meisten Hersteller haben eine kleine Broschüre, in welchem genau drinsteht, welche Mängel das Fahrzeug haben darf und welche nicht.

Es steht genau geschrieben wie groß ein Kratzer sein darf das er bei der Rückgabe "egal" ist oder welcher repariert werden muss. Und all solche Dinge. Kann dir gern mal ein von VW oder Audi zukommen lassen, wenn du magst.

Ansonsten je nachdem wie schmal du die Rate halten willst, kann ich dir das Wartungs- und Verschleißpaket empfehlen. Dies ist eine zusätzliche Gebühr auf deine Leasingrate, welche jedoch (je nach Umfang, es gibt von jedem Leasinggeber da andere Pakete) die Verschleißreparaturen mit abdeckt. Das heißt du bezahlst nichts für Durchsichten oder ähnliches, sondern eben nur die monatliche Gebühr. Manche inkludieren hier sogar die Reifen, sodass du dir hier auch keine sorge machen müsstest. Falls du das nicht willst, musst du wie mit einem nicht geleasten Fahrzeug deine wartungsbezogenen Werkstattbesuche bezüglich normal bezahlen.

 

Auch wichtig ist, dass du dir deine Laufleistung genau kalkulierst. Das heißt hier nicht zu knapp kalkulieren, denn zu viel gefahrene Kilometer muss man später teuer nachzahlen. (Die meisten Leasinggeber haben hier eine Toleranz von +2500 Mehrkilometer und 7500 Minderkilometer) Aber natürlich bedingt eine höhere Laufleistung auch eine höhere Leasingrate.

 

Ebenfalls wichtig ist das abschließen einer GAP-Deckung, entweder vom Leasinggeber oder mit deiner KFZ-Versicherung. Diese Gap-Deckung sichert die Lücke aus dem Wiederbeschaffungswert und den aus dem Leasingvertrag entstehenden Restbeträgen ab. Kommt bei einem Totalschaden zum tragen. Ansonsten würdest du auf diese Kosten sitzen bleiben.

Du solltest hier generell auch die Versicherungen vergleichen. Es gibt einige, die dir bis zu 3 Jahre nach Kauf den ursprünglichen Neuwert des Fahrzeuges ersetzen und nicht nur Zeitwert. (Aber die versicherung hat mit dem Leasing ja nicht direkt etwas zu tun).

 

So, gibt bestimmt noch einiges zu sagen. bei Fragen frag einfach. ich finde ein Leasing, egal ob betrieblich oder privat, grundsätzlich nichts verkehrtes.

 

Exo

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Privatleasing macht bei Klein- bis Mittelklassewagen, bei wenig Kilometerleistungen (~20k/a) tatsächlich Sinn.

Ich teile Exobas Meinung in allen Punkten und möchte noch etwas hinzufügen.

Ein Arbeitskollege hat sich einen gut ausgestatteten Audi A3 bestellt und alle Pakete mitgenommen, die gingen (Wartung, Verschleiß, Versicherung). Spitz kalkuliert war er damit 1000 Euro günstiger, als ein vergleichbarer Jahreswagen, in den 3 Jahren, die er leased.
Gibt da noch so Flex-Finanzierungen, da kannst du nach der Leasingzeit sagen ob du die Karre behalten willst oder nicht und kannst dann ne Restfinanzierung machen oder die Karre gegen ne neue Tauschen.

Was ich nun schon öfter gehört habe ist, dass bei der Abgabe des Leasingwagens unterschieden wird, ob man danach wieder leased, oder nur abgibt. Im ersteren Fall sind die oft kulanter, was Schäden und Kratzer angeht. Gleiches gilt bei den Wartungsverträgen, da die sich die Werkstattstunden dann vom "Wartungspaketbetreiber", also meist dem Hersteller, getragen werden und der Laden weiß, was mit der Karre los ist (Heute machen die Autohäuser sowieso nur noch an der Wartung ordentlichen Gewinn - außer Porschwagen, die verkaufen bekanntlich rundgelutschten Golf fürs doppelte!)

Im Fazit ist zu sagen, dass bei den heutigen Angeboten Autofahren nie billiger war und wenn man die Pakete mitnimmt braucht man nichtmal Ahnung haben, weil sich die Werkstätten um jedes Hüsterchen des Autos kümmern!
Will man jedoch viel selbst machen (oder sogar was umbauen) und macht sogar die Inspektionen selbst/beim Schrauber um die Ecke (Stichwort Garantie und Scheckheft), rate ich vom Leasing ab!

bearbeitet von Cibo

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Ich weiß das sich der Typ der 2 Häuser weiter wohnt seit Jahren mit verschiedenen VW up! durch die Gegend fährt. Es gibt da wohl ein Leasing-Angebot das extrem günstig sein muß und die Versicherung gleich beinhaltet. Die Karre wird aber nur in der Stadt von seiner Frau und seinen volljährigen Kindern gefahren, ich schließe daher aus das er das Ding günstiger kriegt nur weil er in der Kfz-Branche arbeitet...

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