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Guest Roman

Weg mit Xbox 360, PS3 und Wii - her mit einem Standard

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Guest Roman

Denis Dyack von Silicon Knights wünscht sich die 'One Console Future'

Müssen es wirklich drei Spielekonsolen sein? Reicht nicht ein leistungsfähiges System, zumal es allseits heißt "It's all about the games" und die Spieleauswahl über den Erfolg eines Systems entscheidet? Denis Dyack von Silicon Knights geht davon aus, dass es früher oder später nur noch eine Spielekonsole geben wird, für die dann alle bessere Spiele entwickeln werden.

Den derzeitigen Spielekonsolenmarkt beschreibt Dyack als schwieriges Feld für Spieleentwickler, Publisher und Konsolenhersteller, da die aktuellen proprietären Systeme jeweils große Marktanteile haben - und keines einen wirklich großen Marktanteil sichern kann. Ob sich ein System durchsetzt oder Xbox 360, PlayStation 3 und Wii etwa gleichstark sein werden, kann derzeit laut Dyack nur spekuliert werden. Wii möge zwar einen beeindruckenden Start hingelegt haben, allerdings stelle sich die Frage, wie lange die Hardware mithalten könne. Auch wenn Nintendo mit Wii aus dem Leistungsrennen ausgestiegen ist, verlässt sich das Unternehmen immer noch auf proprietäre Hardware (die Wii-mote).

Mit der aktuellen Konsolengeneration hätten alle drei Hersteller enorm viel Geld in die Hardware-Entwicklung stecken müssen, die Komplexität der Systeme sorgte dann zum Teil auch dafür, dass Entwickler-Kits erst recht spät zur Verfügung standen. Den hohen Forschungs- und Entwicklungskosten der Hardware stünden die mit jeder Konsolengeneration immer geringeren Unterschiede in der Leistung gegenüber - was in diesem Fall zumindest für Xbox 360 und PS3 gilt, die sich technisch ähnlicher seien als Xbox 1 und PS2. Konsolenfans, die ihr Lieblingssystem fast religiös gegenüber dem jeweiligen Konkurrenzsystem verteidigen, versuchen Dyack zufolge nur ihre Ausgaben für sich zu rechtfertigen, mehr nicht.

Ein weiteres Problem sei die Kontrolle von Nintendo, Microsoft und Sony Computer Entertainment über ihre jeweiligen Plattformen - sie würden nicht nur Lizenzgebühren einstreichen, sondern letztlich auch bestimmen, was sie auf ihren Systemen sehen wollen und was nicht. Dyack zeigte sich erbost darüber, dass dadurch Spiele wie das Gewaltspiel Manhunt 2 (Rockstar Games/Take 2) "zensiert" würden.

Über zu wenig Spiele müssen sich Kunden aber nicht beschweren, im Gegenteil: Jedes Jahr würden 5.000 bis 6.000 Spiele auf den Markt kommen. "Es gibt viel zu viele Spiele", meint Dyack, die Kunden würden überschwemmt. Gleichzeitig sorge nur ein geringer Teil der Spiele für einen Großteil des Umsatzes. Nur wenn sich Spiele gut genug verkaufen würden, könnten die entrichteten Lizenzgebühren für den Zugang zu den Konsolen aber wieder eingespielt werden. Dyack erwartet, dass in Folge viele Entwickler und Publisher aus dem Business verschwinden würden und die Großen übrig bleiben.

Dyack will zwar keine Prophezeiungen machen, da keiner wisse, wo der Markt sich hinentwickeln werde, doch geht er davon aus, dass das aktuelle Geschäftsmodell bei den Spielekonsolen nicht mehr lange funktionieren wird. "Das könnte schon mit der nächsten [Konsolen-]Generation der Fall sein", vermutet der Silicon-Knights-Chef. In Folge würde sich alles verändern. Die so genannte Kommodifizierung (engl. commodification) von Spielekonsolen ist ihm zufolge ebenso unvermeidlich wie bei anderen technischen Entwicklungen. Die Produkte werden sich demnach immer ähnlicher und letztlich auch im Wert sinken. Das Gleiche werde mit den Marken passieren, auch wenn das Hardwarehersteller nur ungern hören würden. Die vielen Zusatzfunktionen, welche die überzüchteten Designs bieten, könnten dem nicht entgegenwirken - die Kunden würden sie schlicht nicht brauchen.

Der Ausweg aus der Misere wäre also ein gemeinsam von der Industrie entwickeltes, offenes Spielekonsolen-Design, das dann von mehreren Unternehmen unter Aufsicht eines Konsortiums gefertigt werden könnte. Dyack listet Sony, Nintendo, Microsoft, Samsung, Sharp, Dell, Toshiba als mögliche Konsortiumsmitglieder. Der Vorteil für den Kunden wäre eine bessere Hardware für weniger Geld, eine einheitliche Hardware- und Inhalte-Entwicklungsplattform und damit auch geringere Entwicklungskosten, bessere und evtl. auch günstigere Spiele. Gleichzeitig wäre die offene Plattform marktführend, ohne jedoch die aktuellen monopolistischen Züge der geschlossenen Konsolensysteme aufzuweisen. So könnte auch verhindert werden, dass Entwicklern diktiert wird, was auf die Plattform darf.

Den PC sieht Dyack hingegen als zu fragmentiert an, es gebe zu viel zu berücksichtigen und keine einheitliche Hardwarebestückung und verschiedene Betriebssysteme, so dass eine Standardkonsole durchaus ihren Sinn hätte. Ob es sie jemals geben wird, vermag auch Dyack nicht mit Sicherheit zu sagen, wünschenswert wäre sie ihm zufolge für Industrie und Kunden. Dass die großen Third Party Publisher ohne eigene Hardware mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sind, ist nichts Neues - viele setzen ihre Blockbuster-Spiele in fast identischer Form auf Xbox 360 und PS3 um, für Wii gibt es evtl. noch kleinere Anpassungen an die ungewöhnliche Steuerung. Vor wenigen Wochen gab es schon Gerüchte, denen zufolge Marktführer Electronic Arts (EA) über eine eigene Konsolenplattform nachdenke - das wurde zwar in der Form nicht bestätigt, es zeigt jedoch, dass auch andere in der Spielebranche die Situation gerne ändern würden.

Quelle ist golem.de IT-NEWS für Profis

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Guest Roman

Mir war auch schon klar das der PC nicht fürs gaming gemacht worden ist.

Mann kann spiele erschaffen/programme schreiben halt arbeiten.

Aber zum spielen ungeeignet.

Zu viele verschiedene "sachen" sind eingebaut..jeder hatt was anderes keiner hat wirklich das selbe system...

Eine plattform für alle,das wäre die lösung.

High End games und kein aufrüssten mehr.

Nur so jede 7 jahre ein neues system das ist der richtige weg!

Die ZUKUNFT.

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Guest Botzi

*kopfkratz* (nein ich hab keine Läuse)

1. Nach 4 Wochen kein Internet frage ich mich warum du deine Kommentare nicht in deinen ersten tollen Post mit reinnimmst es gibt so schicke

------- ______ Arten die man als Trennung verwenden kann.

2. Der PC ist nicht für Spiele gemacht ? Okay...zum Teil ja nur wieso sind dann überall die PC Spiele Abteilungen so riesig und die Konsolenabteilungen so winzig??

3. Eine Konsole ? Naja wäre ne schicke Sache müssten wir uns hier nimmer Streiten welche besser ist...wobei das doch grad Spass macht :P ..

nur müssten dann 2 von den 3 Produzenten pleite gehen dass es passiert denn ich glaube nicht das sich die 3 Konzerne zusammenschließen eine einzelne gemeinsame Konsole zu erschaffen.

Bei USB hat es doch auch nicht geklappt da macht auch jeder was er will. Eine einheitliche Spezifizierung hätte da schon geholfen.

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Guest Roman
2. Der PC ist nicht für Spiele gemacht ? Okay...zum Teil ja nur wieso sind dann überall die PC Spiele Abteilungen so riesig und die Konsolenabteilungen so winzig??

Äh...die Konsolen haben die meissten und bessten games.

Und da werden die games am meissten verkauft.....

Punkt 2 ist damit ungültig.

Das quote hat mir Hooker beigebracht^^

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Guest Botzi

die meisten Games = Konsolen ??? ahja...okay alles klar.

Schön freut mich! Bin stolz auf dich ;)

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Guest Roman

Spiele: Konsole vs. Computer

Die Diskussion gab es eigentlich schon immer. Damals wurde sich schon zu Zeiten des Super Nintendos in Leserbriefen der Zeitschriften wie der ›Videogames‹ oder ›PC Games‹ die Gegenpartei gedissed. Heute findet dieser Krieg in diversen Foren im Internet statt. Aber worauf spielt es sich denn nun wirklich besser? Auf der Konsole oder auf dem PC?

Gab es im Jahre 2001 noch Überschriften wie PC-Spiele weiterhin top, Konsolen immer noch schwach sah es Jahre 2004 schon ganz anders aus: Konsolenspiele verkaufen sich besser als PC-Titel oder Konsolengames überholen PC-Spiele.

Lange Zeit vorher wurden die Konsolen durch den ehemaligen Marktführer Nintendo auf eine niedrige Altersgruppe beschränkt. Zwar gab es auch Ausnahmen und andere Firmen versuchten schon damals wie Sega andere Zielgruppen anzusprechen, was aber nie den durchschlagenden Erfolg hatte. Das von 0 – 99 Jahre Konzept von Nintendo funktionierte einfach. Es lag vielleicht auch an der Grafik, die durch die Technik selber sehr comichaft wirkte.

It's inevitable that PC game sales will go down, but I wouldn't think they would go down that precipitously. You want to see everything up. You don't want to see anything down 12%.

Michael Pachter, an analyst who covers the video-game software industry

Der PC hingegen hatte Titel wie Monkey Island, Wolfenstein, Doom I und II. Klar, da konnte man die Konsolen nur belächeln. Selbst als 12 Jähriger findet man natürlich die „Ab 16“ Spiele cooler als den knuddeligen Kirby in seinem Traumland. Aber es machte trotzdem Spaß. Spieleklassiker wie Super Mario Bros 3. oder Zelda - A Link To The Past sind bis heute gute Spiele – Doom oder Monkey Island auf dem PC natürlich auch.

Dann kam Sony und machte alles anders.

Was viele nicht wissen: Die PlayStation sollte ursprünglich ein AddOn für das Super Nintendo werden. Nur Nintendo ließ das Konzept fallen weil sie anscheinend das CD-ROM-Konzept nicht gut fanden. Squaresoft, die in Japan durch seine Final Fantasy-Reihe sich unglaublicher Beliebtheit erfreute und bis dahin exklusiv für Nintendo entwickelt haben, ärgerte sich über diese Entscheidung weil sie endlich das Speichermedium Modul hinter sich lassen wollten um ihre Geschichten endlich so erzählen zu können, wie sie sich das immer gewünscht hatten. Sony entwickelte dann auf eigene Faust die Sony PlayStation und gewannen Squaresoft als Entwickler – und veränderten nachhaltig die Videospielewelt.

Als Newcomer auf den Markt räumte man ihnen keine Chance ein zumal Sega vorher den Saturn auf den Markt brachten. Aber Sony entwickelte eine völlig neue Marketingstrategie: Die PlayStation sollte hip und cool werden und auch Erwachsene ansprechen.

Spielen auf PlayStation wurde plötzlich gesellschaftstauglich. Das festigte sich dann durch Titel wie Resident Evil oder WipeOut, die mithalfen das Videospielen als Freizeitaktivität erwachsen zu machen. Ich weiß noch wie ersteres keine Wertung in der Videogames bekam, weil es zu brutal war, aber durch die Blume gesagt wurde, dass es ein absolutes gutes Spiel ist. Das Nintendo 64 hingegen bot zwar überdurchschnittlich gute Spiele wie Mario 64 und Zelda – Ocarina of Time aber die Zielgruppe wurde ganz klar beibehalten und ohne das Medium CD haftete der Konsole trotz der besseren Grafik immer etwas veraltetes an.

Auf der Gegenseite wurde der PC technisch immer besser und durch das Internet, das eine ganz andere Art von Spaß bot, war die PlayStation zwar eine Alternative aber keine echte Konkurrenz für Leute wie mich. Aber dafür hatten die Konsolen ein neues und vor allem stylisches Image. Die PlayStation 2 mit dem eingebauten DVD-Player und Abwärtskompatibiltät zur PS1 bot dann 1999 zu einem Preis von 1000 DM Grafik vom Feinsten. Gran Turismo 3 und Final Fantasy X waren die Systemseller und platzierten die Marke noch weiter in den Bereich der >16-Jährigen. Alleine der Preis war schon eine harte Ansage aber sie fand trotzdem reißenden Absatz.

Military fears over PlayStation2.

BBC News am 17 April 2000

Lustig war auch, als die Nachricht durch die Presse ging, dass die PlayStation2 zu hunderten nach Afghanistan exportiert werden sollte aber die US-Regierung dies angeblich untersagte, weil sie Power der PS2 so gewaltig sein sollte, dass man eine Atomrakete damit lenken könnte. Eine abgefahrenere Meldung hätte man sich gar nicht wünschen können denn damit stand die Konsole zum ersten Mal öffentlich von der Leistung her in direkter Konkurrenz zum PC.

Die Mitbewerber im Konsolenmarkt in Form von Sega mit der Dreamcast, die ihre letzte Konsole werden sollte, Nintendo mit dem gefloppten GameCube und später Microsoft mit der PC-Konsole XBOX kamen nie an die unglaublichen Abverkäufe der PlayStation 1 und 2 heran.

Der PC kam in der Zeit mit technischen Innovationen wie Pixelshader, Bump-Mapping und Texturkompression um die Ecke. Diese Features waren die ersten Jahren aber nur in Benchmarks und Grafikdemos der Hardwarehersteller zu sehen und später wurde davon auch nur selten in Spielen gebrauch gemacht weil sich kein Hersteller leisten kann, dass sein Spiel nur auf einer kleinen Menge der Rechner von Freaks läuft die sich diese Karten geleistet haben. Die XBOX bot diese Effekte später dann nahezu in fast jedem Spiel was auf ihr lief.

Wir halten fest: Der PC ist theoretisch Leistungsfähiger aber die Konsolen konnten zu dem Zeitpunkt grafisch mehr auf den großen Bildschirm mit der niedrigen Auflösung bringen. Ein weiteres Feature lernten die Konsolen in dieser Generation vom PC: Onlineplay. Die Dreamcast machte es vor mit einer online-spielbaren Version von Quake 3 – Arena und spielen wie Daytona USA oder Phantasy Star Online. Das alles mit identischer Hardware.

Der Hauptvorteil einer Konsole gegenüber dem PC ist natürlich der Preis. Eine XBOX bekommt man genau wie eine PlayStation 2 im Moment schon für unter 150 EUR. Aktuelle Spiele wie FarCry Instincts, Doom 3 oder Fable laufen damit genau so wie die neusten Final Fantasy Abenteuer aus Fernost oder Fifa Soccer. Für das gleich Geld bekommt man gerade mal eine halbwegs gute Grafikkarte für den Personal Computer.

Weiterhin ist die Einfachheit der Bedienung ein weiterer großer Pluspunkt. Beim PC gibt es immer wieder Probleme mit Rucklern, Abstürzen oder generellen Inkompatibilitäten mit der verbauten Hardware. Die Konsolen bedient man wie einen DVD-Player: Spiel rein und loslegen und wenn man fertig ist, nimmt man es einfach aus. Ruckler gibt es zwar auch teilweise auf den Konsolen aber dann hängt man nicht wie beim PC erstmal stundenlang in Internetforen ab um sich Rat zu holen, welchen Treiber man installieren soll oder wie hoch man die Grafikkarte übertakten darf.

Die einfache Handhabung lässt sich auch direkt auf den (Internet)-Muliplayer-Bereich übertragen. Die PlayStation2 kann genau so in Internet wie die XBOX. Bestimmte Spiele lassen sich dann ohne Probleme online spielen. Ohne großes Rumkonfigurieren findet man sich dann schnell in einem heißen Autorennen durch das virtuelle Venedig wieder gegen eine Person aus Mexico und Österreich. Headsets sind im Bereich der Konsolen schon lange Standard.

Es lassen sich durch die Konzeption des Systems eher Personen jeden Geschlechts für einen Spieleabend an den Joypads, Tanzmatten oder EyeToy begeistern als für eine Netzwerkparty. Der Coolness-Faktor einer PlayStation2 mit Tekken oder EyeToy übersteigt nunmal jedes CounterStrike-Match. Besonders Leute, die vielleicht sonst nicht so oft spielen kann man schneller damit begeistern bequem im Sessel sitzenzubleiben, wo man gerade Herr der Ringe geguckt hat, als sich gebückt vor einen PC zu setzten um dann mit den zweckentfremdeten Arbeitsgeräten namens Tastatur und Maus zurechtzukommen.

Allgemein sind die Spiele in der Regel zugänglicher als die meist sehr komplexen PC-Spiele. Das bedeutet nicht, dass sie weniger anspruchvoll sind aber der Einstieg ist alleine schon durch die begrenzte Anzahl der Knöpfe auf dem Joypad einfacher. Irgendeiner der 10 Knöpfe wird schon der richtige sein.

Technisch ist es beim Markführer im Reich der Konsolen, der PlayStation2 von Vorteil, dass die 90 Millionen ausgelieferten Geräte 100 Millionen ausgelieferten Geräte aus der gleichen Hardware gemacht sind. Das bedeutet, dass die Entwickler das Spiel einmal sauber programmieren müssen und können dann in Ruhe ihren Kaffee trinken, weil sie wissen, dass es genau so auch auf allen anderen PlayStation2-Geräten laufen wird.

Der SOUND

Bei der Konsole kann man bequem über Glasfaser wie beim DVD-Player direkt in den Surround-Decoder rein. Die XBOX sendet mit einem optional erhältlichen Adapter permanent ein volles Dolby Digital 5.1 Signal aus was von fast allen Spielen entsprechend unterstützt wird. Halo oder Top Spin sind damit ein echtes Sound-Erlebnis. Der GameCube unterstützt das analoge Dolby Pro Logic 2 über die zwei Stereo-Chinch-Stecker. Dazu muss dies aber in den Optionsmenüs im Spiel eingeschaltet werden und der Decoder muss das Signal auch verarbeiten können. Zu guter Letzt kommt die PlayStation die von Haus aus über einen optischen Ausgang verfügt über den das Dolby Digital-Signal übertragen werden kann. Zwar verfügen viele Spiele in den Zwischensequenzen über den vollen Surround-Klang aber im Spiel kommt dann doch das schlechtere Dolby Pro Logic 2-Signal zum Einsatz.

Wer also einen Decoder samt Surround-Boxenset sein Eigen nennt, darf sich über unkomplizierten Surround-Klang freuen.

Grafik wie in Grafikdemos von nvidia und ATI.

Natürlich ist die Auflösung der Konsolen (vor der HDTV-Zeit) nicht besser als auf dem PC denn es wird ja durch den Fernseher limitiert. Aber hat sich jemand bei einer DVD schon mal über die Auflösung beschwert? Wer trotzdem was zu meckern hat kann einen entsprechenden HighDefinition-Fernseher vorrausgesetzt, bei den meisten XBOX-Spielen den HDTV-Modus auswählen. Dann wird das Bild progressiv und mit einer höheren Auflösung bis hoch zu 1920×1080px dargestellt wenn das Spiel das mitmacht.

Wenn man sich jetzt mal Spiele wie Tekken 1 und Tekken 3 auf der PSone anguckt, zwischen denen ein paar Jahre liegen, dann erkennt man ganz deutlich, dass da ein grafischer Quantensprung zwischen liegt. Genau so verhält es sich mit Launchtiteln. Wer hätte Burnout 3 - Takedown in dieser Form der PlayStation2 nach 5 Jahren zugetraut? Oder wer hätte gedacht, dass Doom 3 so gut auf der XBOX aussieht? Oder wer kippt bei der unglaublichen Grafik von Gran Turismo 4 auf der PS2 nicht aus den Latschen?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist auch, dass die Grafik einer Konsole stagniert und man ja beim PC durch die Modularität wenigstens die Möglichkeit hat die Leistung zu verbessern. Wenn man die nackten Zahlen der Rechenleistung eines neuen PCs und einer Konsole vergleicht, dann gewinnt in jedem Fall im der PC. Aber was davon kommt wirklich auf dem Monitor an und was davon ist überflüssig?

Pixelshader im XBOX und PC-Spiel Morrowind.

Ein Beispiel dafür ist die PixelShader-Technologie der nVidia-Grafikkarten welche u.a. für realitisch-reflektierendes Wasser verwendet werden kann. Als diese Technologie angekündigt wurde, hat der Grafikkartenhersteller ein Echtzeit-Demo dieser Technik zum freien Download angeboten. Viele rannten los und kauften sich diese Karten und wunderten sich, warum die Spiele plötzlich kein bißchen besser ausgesehen haben. Das Problem: Diese Technik muss in das Spiel von vornherein programmiert worden sein, damit man einen Nutzen davon hat. Und das hatte zu dem Zeitpunkt als die Karte rauskam kein einziges Spiel. Auch wenig später war die Situation nicht besser denn der Effekt wurde höchstens mal dazu genutzt um Wasser besser darstellen zu können, obwohl wesentlich mehr damit machbar gewesen wäre. Der Grund: Nicht jeder Spieler hatte eine solche Karte verbaut und dafür lohnte es sich einfach nicht extra die Spiele anzupassen.

Zur selben Zeit kam die XBOX herraus die auch über PixelShader-Hardware verfügte. Hier sah es ganz anders aus: Der Effekt war in fast jedem Spiel zu sehen und berreicherte die Grafik enorm. Halo ist ein gutes Beispiel dafür. Es wurde fast jede Textur mit Bumpmaps und Pixelshadern ausgestattet und dafür an der Geometrie gespart um dafür wiederum mehr Details woanders zu integrieren. Später hat Doom 3 dann dies noch weiter perfektioniert - was erst auf dem PC mit immensen Hardwareanforderungen erschienen ist. Wenig später kam es dann für die 150 Eur teure XBOX ohne extreme Abstriche raus.

Ein anderes Thema beschattet den PC schon seit langem: Raubkopien. Wenn jemand sich einen PC kauft, dann ist es fast schon selbstverständlich 100% des Geldes in die Hardware zu stecken und 0% in die Software weil das Kopieren sich durch die Systemarchitektur absolut einfach gestaltet. Bei der XBOX, der PlayStation2 und dem GameCube gehört eine Hardwaremodifikation und ein gewisses technisches Know-How um illegal in den Genuß der Spiele zu kommen. Wieso soll das ein Nachteil sein? Viele Publisher und Entwickler verlassen den PC-Markt deswegen. Zwar verkaufen sich Toptitel wie beispielsweise Doom 3 ausreichend aber dafür wird es mindestens doppelt so oft kopiert. Bei den nicht so bekannten Spielen ist es meist noch extremer so dass die Publisher lieber die Spiele für die Konsolen vermarkten wo Raubkopieren nicht Gang und Gebe sind. Über kurz oder lang werden die PC-only Entwickler wohl aussterben. Selbst ID Software, die Entwickler der Doom-Serie die bis jetzt DER Titel für den PC war programmiert auch für die Konsolen.

Man kann sich stundenlang über irgendwelche Finessen der Hardware unterhalten aber was wirklich zählt sind im Endeffekt natürlich die Spiele. Und auch da hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Massive Multiplayer Online Roleplaying Games wurden genau so für die Konsolen entwickelt wie 3D-Shooter. Außer Echtzeit-Strategie à la Command & Conquer oder Age of Empires gibt es für die Konsolen und den PC genügend Futter.

Man muss bedenken, dass diese Spiele grafisch so wie spielerisch (was wohl nicht auf Doom3 zutrifft) zur Crème de la Crème gehören, was der PC in den letzten Jahren zu bieten hatte. Natürlich sehen die Spiele nicht so scharf aus wie auf einem PC für 1000 EUR aber die Spiele haben nichts von ihrer Fazination eingebüßt beim Systemwechsel. Besonders Doom 3 spielt sich mit Gamepad einfach nochmal eine ganze Ecke besser. Das hört sich für eingefleischte PC-Spieler vielleicht komisch an aber es stimmt wirklich. Ich selber habe auch jahrelang mit Maus und Tastatur gespielt. Und wer das Gamepad nicht mag, kauft

sich einfach einen Maus und Tastatur-Adapter.

Gran Turismo ist eine der besten Fahrsimulationen die es momentan als Videospiel gibt - Der PC hat dies nicht. Squaresoft entwickelt exklusiv seine Singleplayer-Teile der Final Fantasy-Sage für die PlayStation2 - auch dies hat der PC nicht. Bioware entwickelt zuerst für die XBOX und wenn der PC-User Glück hat bekommt er ein Jahr später auch ein KotoR oder Jade Empire ab. Oder Überraschungshits wie God of War oder Riddick erscheinen entweder exklusiv für die Konsolen oder erst sehr viel später für den PC. Die Burnout-Serie lässt jeden Need4Speed-Fan vor Freude in die Luft springen - wenn er eine PS2 oder XBOX zu Hause stehen hat denn auf dem PC bleiben die Autos in der Garage. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzten außer man möchte Echtzeitstrategie oder bestimmte MMORPGs spielen wo dank Blizzard der PC immernoch punkten kann. Das Jahr 2005 war auf jeden Fall ein Jahr der Konsolenspiele.

Dem GameCube ging leider ab einem bestimmten Zeitpunkt der Spielesupport von diversen Herstellern flöten. Deswegen gibt es zwar Burnout 3 und Burnout Revenge für die PlayStation2 und XBOX aber nicht für den GameCube. Das ist ein kleines Drama, denn es ist wirklich eines der besten Spiele dieser Konsolengeneration.

Außerdem ist eine sehr große Käuferschicht des GameCubes unter 14 Jahren und deswegen wurden sehr viele Spiele für diese Käuferschicht entwickelt. Es gab zwar auch ein paar Ausnahmen wie Resident Evil 4 aber nachdem ich die PS2-Version gesehen habe, lohnt dafür nicht extra der Kauf eines GameCubes. In so gut wie allen Genres hat der GameCube besser Spiele auf den anderen Konsolen als Konkurenz.

Für mich persönlich ist der PC mit den Kosten, Problemen und Aufwand, den er nach sich zieht als Spielgerät schon gestorben. Als Arbeitsgerät ist er natürlich nicht wegzudenken.

Quelle

Noch fragen?

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Guest Vradus

Dafür dass der PC anscheinend ein reines Arbeitsgerät ist, lässts sich aber verdammt gut mit ihm spielen.

Ich habs leider nicht durch den ganzen beitrag geschafft:

*WHITE WALL*

*WHITE WALL*

Aber die Konsolen kommen doch langsam nur in den Bereich eines PC's weil in den Dingern inzwischen doch kwasi PC's verbaut werden.

Ansonsten, FU Konsolen, PC ftw... da könnt ihr Fernseher Freaks erzählen was ihr wollt!

blaaa...

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Guest Roman

was ist weisse wand?????

Und warum muss man andere systeme "beleidigen"(FU)

Wie kann mann eigendlich sowas wie hass emfinden für ein Elektrosystem?!?!?

Fragen über fragen....

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Guest Noonien

Die Diskussion PC<->Konsole ist so alt wie die Spielenkonsolen selbst.

Fakt ist, es gibt Spiele die ich nie auf einer Konsole zocken werde solange es keine Maus und Tastatur gibt -> 3d-Shooter. Da kann mir einer sagen was er will, wer meint er sei mit dem Gamepad genausogut/schnell in Shootern wie z.B. Doom oder UT der lügt einfach oder hat noch nie beide Steuervarianten ausgiebig getestet.

Gut eine Konsole ist unproblematisch, du bist dir immer sicher das dass Game das du dir kaufst darauf läuft. Preis klar geht zu Gunsten der Konsole. Wobei gerade die aktuellen Konsolen ihr Grafikpotenzial nur auf HD-Geräten aus der Plasma- und LCD-Ecke auspielen können. Auf nem normalen Fernseher ist dann vorbei mit der Schärfe usw. Und wenn ich das wiederum zusammenaddiere kommt der PC dann vom Preis nun auch nicht mehr so schlecht weg. Es liegt einfach daran wer mehr auf sein Fernsehequipment oder mehr auf den PC steht.

Die Games kosten übrigens bei den Konsolen im Schnitt alle nen 10er mehr, und warum werden wohl mehr Games für die Konsolen verkauft? Stichwort: Raubkopien ;) Klar kann ich die Konsolen umbauen lassen, aber das ist nicht immer so einfach und hat teilweise Auswirkungen (xbox 360 Online-Account-Sperrungen). Und der Trend beim PC geht allerdings immer mehr Richtung MMO bzw. Inhalten wo die Kopie eh nix bringt. WoW kann ich zwar mittlerweile auf Privaten Servern spielen, aber diese werden nie die Leistung und das Spielerlebnis des Originals erreichen. Und ehrlich gesagt möchte ich WoW auch nicht auf der Konsole zocken. Wie oben beschrieben ist die Steuerung das große Problem. Meiner Meinung nach sind die Konsolen-Hersteller einfach zu blöd zu erkennen das man einfach nicht alles mit nem Gamepad vernünftig steuern kann. Nintendo hat mit dem WII eine innovative Steuertechnik entwickelt die auch der Hauptgrund für den Erfolg der Konsole ausmacht. Trotzdem ist auch hier die Steurerung gerade für einen 3d-Shooter zwar besser wie die Pad-Steuerung aber immer noch nicht mit Maus+Tastatur gleichzusetzen.

Alles in allem ist der PC einfach vielseitiger, ihn nur als Arbeitsgerät abzustempeln ist naja wunschdenken der Konsolenhersteller :)

Is auch egal, die Diskussion ist überflüssig, es sprechen Argumente für und gegen beide Welten. Und jeder muss für sich entscheiden was für ihn besser passt ;)

Eine gemeinsame Konsole ist leider ein Wunschdenken, dafür haben doch alle Konsolenhersteller zuviel die Dollarzeichen in den Augen. Meins, meins, meins. Hier gehts um Marktanteile und um verdammt viel Geld. Den Entwicklern wär es natürlich lieber nur für ein System zu entwickeln aber solange Microsoft mitmischt wird es das meiner Meinung nach nicht geben. Bestes Beispiel ist ja wohl der Html bzw. CSS-Standard. Hier ist es noch nicht mal Möglich das alle Browser-Hersteller sich mal an den offiziellen Standard halten damit die Web-Programmierer es leichter haben. Und hier gehts ja wirklich nur um Marktanteile, wie soll das in Bereichen funktionieren wo es zusätzlich noch um Geld geht?

Noch ein Beispiel HD-DVD und BLUE-Ray, hier konnten sich auch wieder keiner einig werden, HD-DVD Microsoft und BLUE-Ray Sony, die DVD-R/+R Geschichte ging doch auch nur so aus, das es Geräte gibt die beides können. Bei der HD-Geschichte wirds wohl früher oder später Player/Recorder geben die beides können weil man sich hier auch nicht einigen kann.

Ich denke es werden vermutlich der eine oder andere Konsolen-Hersteller pleite gehen, aber das sich 3 Firmen zusammenschließen halte ich für ein absolutes Wunschdenken aus dem Entwicklerlager. Leider :(

Meine 5cent dazu ;)

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Guest JonnyBravo

Konsolen = viel Spaß mit Freunden an einem Gerät und Bildschirm. Ich spiel eh nur Sport- und Rennspiele á la GT oder NBA auf Konsolen. Wie Noonien schon richtig sagte, werde ich auch NIE einen Shooter auf einer Konsole spielen. Ausser es gibt wieder mal so eine coole Knarre, wie für den Dreamcast damals.

Dreamcast pawned all (damals)! ^^

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Guest Painsixten

Maus und Tastatur null problemo holl dir ne PS3 meine Seitek Eclipse 2 und

meine G5 funzen super mit der PS3.

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Guest Roman

ach lass es..ich habe es aufgegeben..denen geht das nicht in den kopf.

Das mann Jede Tasta und jede Maus benutzen kann...

Das hatte ich schon ins UT3 Thema geschrieben...

Und das ich die ps3 auch an einen monitor anschliessen kann...

Sowas geht denen einfach nicht in den kopf....naja mir egal..

Haubt sache es geht....und ich kille die alle mit der playse^^

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Guest Botzi

Toll Roman...:boese:

ich kann meine G15 und meine MX1000 an meine XBOX360 anschließen.

ich bin sogar fähig meinen TFT an die XBOX anzuschließen, sieh einer an.

Die anderen Personen hier im Thread wissen das denk ich auch sehr genau nur schreiben Sie nicht jedes einzelne Wort rein was Sie wissen oder denken (is glaub ich auch besser so :twisted:)

trotzdem zock ich da keine Shooter.........[ZENSIERT]!!!!

Dann kill uns alle....*freu* :icon_woohoo:

PC is zum zocken und arbeiten

Konsole is zum Fun haben mit mehreren Leuten.

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tasta und maus an xbox 360 np.... guck dir mal die neuen spiele an vonwegen limit erreicht..

online ego rpg shadowfall.... oder jetzt vor n paar tagen erschienen Bioshock...

ich bin zwar kein konsolen freak aber das was ich in letzter zeit von dir gelesen hab zu xbox360... die is noch lange nit erschöpft, im gegenteil sie wird immer extremer =)

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Guest Noonien

Echt ihr könnt maus und tastatur anschließen, wusst ich gar net......

Und was macht ihr wenn es das Game net nutzt? Ah alles klar..........

Mann, mann naja, da ich sowohl PC als Konsole habe ist mir der ganze Konsole<=>PC müll egal, ich zock die Games auf dem System wo ich bock hab, punkt aus schluss.

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hi, maus und tastatur ging auch schon an der alten xbox, hab so halo1/2 gezockt, .. pad is ca die schlecht möglichste steuerung fürn fps. das das nich standart is bei den next gen konsolen frag ich mich schon lange.

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Guest WillardBL

wenn ich mit Maus und Tastertur Shooter auf einer Konsole spielen könnte (kann man?), einen kostenlossen Onlinemodus hätte, einen Webbrowser und ein Officesuit dabei wär (naja.. Drucker müsste dann auch noch funktionieren) wär neh Konsole echt neh Alternative für mich..

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